Zum Inhalt springen

lernOS Change Management: Einführung Change-Management – Warum, wie und Besonderheiten im IT-Bereich (Kata 1)

Im Newsletter KW202610 habe ich im Top 5 vom Treffen 0 des Learning Circle erzählt. Mit dieser Hausaufgabe sind wir in das Treffen in der Woche gegangen:

„Kata 1: Schreibe einen kurzen Beitrag, warum Change-Management für Deine Organisation/ für Deinen Kontext wichtig ist. Aufgabe zu Modellen: Welche der Modelle nutzt Du / Ihr bereits? Welche Bestandteile von anderen Modellen machen in Deinem Kontext Sinn? Was hast Du Neues gelernt in der Einführung?“

Mit Hilfe von Claude.ai habe ich mir auf Basis von Change & Transition – Gedanken zu Wandel und Übergang meinen Text für die Kata erstellen lassen:

Warum Change-Management für meine Organisation wichtig ist

Veränderung ist für mich und meine Organisation bei DATEV längst kein einmaliges Projekt mehr mit einem klaren Anfang und Ende – sie ist ein dauerhafter Zustand. Genau deshalb habe ich für meine Arbeit das Begriffspaar Change & Transition gewählt: Change steht für den Wandel selbst, Transition für den Übergang und das nachhaltige Leben der neuen Situation. Diese Unterscheidung ist mir wichtig, weil sie zeigt, dass es nicht reicht, Veränderungen anzustoßen – sie müssen auch wirklich ankommen und gelebt werden.

Was ich in all meinen Jahren bei DATEV immer wieder erlebt habe: Wandel gelingt nicht durch Tools. Er gelingt durch Kommunikation, durch Lernen – und durch mutige Formate. Deshalb ist Change-Management für mich kein bürokratischer Prozess, sondern die Kunst, Menschen einzuladen, mitzugestalten und Betroffene zu Beteiligten zu machen. Diesen Grundgedanken habe ich schon in meinem Andragogik-Studium bei Prof. Jost Reischmann durch die Metaplan-Philosophie verinnerlicht – und er zieht sich als roter Faden durch meine gesamte Arbeit.


Modelle: Was ich nutze, was Sinn macht, was neu ist

Was ich bereits nutze: Das Change & Transition Framework sowie die Community of Practice #CoPCaT sind für mich zentrale, erprobte Elemente meiner Arbeit. Sie stehen für eine einladungsbasierte, auf freiwilliger Beteiligung aufbauende Form der Veränderungsbegleitung. Ergänzt wird das durch Formate wie das DATEV-DigiCamp oder das CoCreationCamp – also Lernplattformen, die organisationales Lernen erlebbar machen.

Was aus anderen Modellen Sinn macht: Aus meiner Zeit mit der agilen Transition im Softwareentwicklungsbereich habe ich den Ansatz des „inspect & adapt“ mitgenommen – das experimentelle Ausprobieren, Reflektieren und Anpassen. Gerade weil Veränderungen sich nie vollständig planen lassen, brauche ich diesen Mut zum Experiment. Auch Elemente der Transaktionsanalyse helfen mir dabei, individuelle Reaktionen auf Wandel besser zu verstehen und empathisch zu begleiten.

Was ich Neues gelernt habe: Bewusster geworden ist mir die energiegebende Kraft eines großen, gut kommunikativ begleiteten Events im Rahmen von Veränderungsprozessen. Transformation braucht nicht nur Struktur und Methodik – sie braucht auch emotionale Zündmomente, die Menschen begeistern und mit der Veränderung wirklich verbinden. Das nehme ich als wichtigen Impuls für meine künftige Arbeit mit.

1 Gedanke zu „lernOS Change Management: Einführung Change-Management – Warum, wie und Besonderheiten im IT-Bereich (Kata 1)“

  1. Pingback: lernOS Change Management: Reflexion der Lernergebnisse (aus Kata 1–4) – Change & Transition

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert