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lernOS Change Management: Meine bevorzugten Kommunikationskanäle und warum ich sie bewusst nutze (Kata 6)

Aufgabe:
Überlege Dir, welche Kanäle Du am liebsten für die Kommunikation nutzt und warum.

Diese Kata hat mich eingeladen, mein eigenes Kommunikationshandeln bewusster zu betrachten: Welche Kanäle nutze ich – und wofür eigentlich?
Der mit Hilfe von MS Copilot erfolgte Blick auf meine Kommunikationspraxis zeigt: Ich unterscheide weniger nach „intern“ und „extern“, sondern stärker nach Tiefe, Rhythmus und Resonanz. Drei Formate sind dabei zentral: Blog, wöchentlicher Newsletter undLinkedIn bzw. Viva Engage datevintern.

Summary:

  • Ich unterscheide meine Kommunikation weniger nach intern/extern, sondern nach Tiefe, Rhythmus und Resonanz.
  • Drei zentrale Kanäle prägen mein Kommunikationshandeln:
    1. Blog → Vertiefung, Ordnung, Kontext
    2. Wöchentlicher Newsletter #Christianlernt → Lernroutine, Haltung, Kontinuität
    3. LinkedIn/Viva Engage → Beziehung, Resonanz, Dialog
  • Der Newsletter #Christianlernt ist mein wichtigster Anker: eine gelebte Lern‑ und Reflexionspraxis mit hoher Anschlussfähigkeit.
  • Wirksame Change‑Kommunikation entsteht dort, wo Verlässlichkeit, Offenheit und Beziehung vor Sendelogik stehen.
  • Zentrale Lernfrage für mich:
    👉 Welche Kanäle helfen mir, Lernen sichtbar zu machen – nicht nur Ergebnisse zu kommunizieren?

1. Der Blog: Mein Denk‑ und Vertiefungsraum

Mein Blog „Change & Transition“ ist mein langsamster und tiefster Kommunikationskanal. Hier entstehen Texte, die Zeit brauchen – beim Schreiben wie beim Lesen.

  • Der Blog ist mein Ort für konzeptionelle Klammern, längere Lernreisen und Einordnung.
  • Viele Beiträge entstehen aus konkreten Praxis‑ oder Lernanlässen (z. B. lernOS Change Management).
  • Schreiben dient mir hier vor allem als Denkinstrument: zum Sortieren, Zuspitzen und Aushalten von Komplexität.

Gerade im Kontext von Change erlebe ich den Blog als Gegenpol zur permanenten Beschleunigung: Hier darf Unfertiges stehenbleiben, bis es reif ist.


2. Der wöchentliche Newsletter #Christianlernt – mein Kommunikationsanker

Noch prägender als einzelne LinkedIn‑Posts ist für mich der wöchentliche Newsletter #Christianlernt. Er ist mein verlässlichster Kommunikationsrhythmus – und damit ein echter Anker.

Der Newsletter ist:

  • persönlich, nicht privat
  • reflexiv, nicht berichtend
  • kontinuierlich, nicht anlassgetrieben

Jede Woche halte ich inne und frage mich:

Was habe ich gelernt – fachlich, sozial, über mich selbst?

Mit dieser Regelmäßigkeit ist der Newsletter mehr als ein Kanal: Er ist eine praktizierte Lernroutine.
In der Rückschau auf 100 Ausgaben #Christianlernt habe ich das selbst so beschrieben:
Die Entscheidung, Lernen wöchentlich sichtbar zu machen, war eine der wirkungsvollsten arbeits‑ und lebensverändernden Entscheidungen der letzten Jahre.

Wichtig dabei:
Der Newsletter ist kein Sendekanal im klassischen Sinn. Rückmeldungen, Kommentare und persönliche Nachrichten zeigen mir immer wieder, dass diese Form der niedrigschwelligen, ehrlichen Lernkommunikation Anschluss erlaubt – intern wie extern.

👉 Für mein Change‑Verständnis ist das zentral:
Veränderung braucht Wiederholung, Verlässlichkeit und Resonanz – nicht nur Botschaften.


3. LinkedIn/ Viva Engagement: Resonanzraum und Beziehungsarbeit

LinkedIn udn Viva Engage nutze ich als sozialen Resonanzraum. Viele Inhalte dort sind:

  • Ausschnitte aus dem Newsletter,
  • Denkimpulse „aus dem laufenden Prozess“,
  • Einladungen zum Mit‑ oder Weiterdenken.

Im Unterschied zum Blog ist LinkedIn/Viva Engage:

  • schneller,
  • dialogischer,
  • anschlussorientierter.

Ich verstehe LinkedIn/Viva Engage weniger als Bühne, sondern eher als Marktplatz der Beziehungen:
Hier treffe ich Kolleg:innen, Wegbegleiter:innen und neue Kontakte – häufig entlang gemeinsamer Lern‑ und Veränderungsthemen.


4. Intern und extern: Eine durchgängige Haltung

Was mir bei dieser Reflexion besonders deutlich wurde:
Meine Kommunikation unterscheidet sich inhaltlich kaum zwischen intern und extern, sondern vor allem im Grad der Ausarbeitung.

  • Der Newsletter und viele LinkedIn‑Beiträge wirken intern anschlussfähig.
  • Viva Engage Beiträge nehmen Bezug zu externen Diskussionen
  • Blogtexte werden wiederum häufig in internen Kontexten aufgegriffen.

Der verbindende Faktor ist nicht der Kanal, sondern die Haltung:

  • Lernen sichtbar machen
  • Ambivalenzen zulassen
  • Beziehung vor Rechthaben

5. Mein Fazit aus Kata 6

Meine bevorzugten Kommunikationskanäle sind kein Zufallsprodukt. Sie unterstützen das, was mir im Change Management zentral ist:

  • Blog → Tiefe, Ordnung, Kontext
  • Newsletter #Christianlernt → Rhythmus, Haltung, Lernkultur
  • LinkedIn/Viva Engage → Beziehung, Resonanz, Dialog

Oder anders gesagt:

Ich nutze Kanäle nicht, um fertig zu sein – sondern um gemeinsam unterwegs zu bleiben.


Meine Zuspitzung aus Kata 6

Je länger ich mein Kommunikationsverhalten beobachte, desto klarer wird mir:

Change scheitert nicht an fehlenden Botschaften, sondern an fehlenden Routinen für Sinn, Reflexion und Beziehung.

Deshalb bevorzuge ich Kanäle, die drei Dinge leisten:

  1. Rhythmus statt Reichweite
    Der wöchentliche Newsletter #Christianlernt ist kein Marketingformat, sondern eine Lernpraxis.
    Veränderung braucht Wiederholung – nicht Einmal‑Kommunikation.
  2. Haltung vor Hochglanz
    Ob Blog, Newsletter oder LinkedIn/Viva Engage: Ich kommuniziere unfertig, reflektierend, tastend.
    Vertrauen entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch Echtheit.
  3. Resonanz vor Kontrolle
    Kommunikation im Change ist für mich kein Steuerungsinstrument, sondern ein Resonanzraum.
    Ich kann Bedeutung anbieten – aber nicht verordnen.

Zuspitzung für Change‑Management‑Praxis

Aus Kata 6 nehme ich für meine Arbeit im Change Management besonders klar mit:

  • Ein Kanal ist kein Selbstzweck – er ist eine Intervention.
  • Kommunikationsfrequenz ersetzt keine Beziehung.
  • Lernkommunikation wirkt nachhaltiger als Zielkommunikation.

Oder noch pointierter:

Change‑Kommunikation beginnt dort, wo ich selbst bereit bin zu lernen – öffentlich, regelmäßig und anschlussfähig.