
Aufgabe: „Aufgabe: Was habe ich als letztes neues gelernt? Wie lerne ich am besten/liebsten?“
MS Copilot: Auf Basis deiner aktuellen Veröffentlichungen auf christianwkaiser.de und unter Bezug auf die lernOS‑Grundlagen „Lernen & Weiterbildung im Change Management“ (Kapitel 1.5) habe ich dir die Kata‑Reflexion in einer persönlichen, anschlussfähigen #Christianlernt‑Logik formuliert.
Kurzfazit für die Kata
Ich habe zuletzt vor allem gelernt, bewusster zu unterscheiden: zwischen Change und Transition, zwischen Rolle und Haltung, zwischen Kommunikation und wirklichem Verstehen.
Am besten lerne ich, wenn ich Erfahrungen reflektiere, sie verschriftliche und im Dialog mit anderen weiterdenke – selbstorganisiert, praxisnah und mit Raum für Ambiguität.
Was habe ich als letztes Neues gelernt?
In meinen jüngsten Blogbeiträgen und Katas im Rahmen des lernOS Change Management Learning Circles wird deutlich, dass sich mein Lernen aktuell weniger auf neue Methoden konzentriert, sondern stärker auf Haltung, Differenzierung und bewusste Anwendung bereits bekannter Konzepte.
Ein zentrales neues Lernmoment ist für mich die Vertiefung der Unterscheidung zwischen Change und Transition – nicht nur theoretisch, sondern in der konkreten Beobachtung organisationaler Realität. Während Change oft projekt‑ und lösungsorientiert gedacht wird, habe ich erneut gelernt, wie entscheidend die Transition auf der individuellen Ebene ist: das innere Mitgehen, das Verarbeiten von Unsicherheit und das zeitlich nicht planbare Ankommen im Neuen. Diese Erkenntnis taucht konsistent in deinen Reflexionen zu Rollen, Widerständen und Kommunikation auf und schärft meinen Blick dafür, warum Veränderung auch bei „guten Konzepten“ stocken kann.
Neu – oder zumindest neu bewusst geworden – ist ebenfalls meine Rolle als Lernraum‑Gestalter: weniger als klassischer Change Manager, stärker als jemand, der Kontexte schafft, in denen Lernen, Dialog und Beteiligung möglich werden. Dieses Rollenverständnis zieht sich durch mehrere Katas und wird zunehmend klarer formuliert: Veränderung entsteht nicht durch Überzeugen, sondern durch Einladen.
Ein weiteres aktuelles Lernfeld ist der bewusste Umgang mit Kommunikations‑ und Lernkanälen. In der Reflexion zu Kata 6 beschreibst du sehr klar, dass unterschiedliche Kanäle unterschiedliche Lernqualitäten haben – und dass Wirksamkeit nicht aus Tool‑Vielfalt, sondern aus Passung entsteht. Diese Erkenntnis ergänzt das lernOS‑Verständnis von Lernräumen sehr praxisnah.
Wie lerne ich am besten / am liebsten?
Aus deinen Veröffentlichungen lässt sich ein sehr konsistentes Lernmuster erkennen, das stark mit den lernOS‑Grundlagen korrespondiert.
1. Lernen durch Reflexion realer Praxis
Ich lerne am liebsten an echten Situationen, nicht an abstrakten Fallbeispielen. Ausgangspunkt sind konkrete Erlebnisse aus Veränderungsarbeit, Führungskontexten oder Dialogformaten. Das deckt sich mit dem lernOS‑Grundsatz, Lernen eng an reale Herausforderungen zu koppeln, statt es vom Arbeitskontext zu entkoppeln.
2. Schreiben als Denk‑ und Lerninstrument
Ein zentrales Element meines Lernens ist das verschriftlichte Reflektieren – etwa in Blogbeiträgen, Wochenrückblicken oder Kata‑Antworten. Schreiben hilft mir, Gedanken zu ordnen, Muster zu erkennen und implizites Wissen explizit zu machen. Genau hier wird Lernen sichtbar, nicht als Konsum, sondern als aktive Wissenskonstruktion.
3. Dialogisches Lernen im Learning Circle
Ich lerne besonders wirksam im Austausch mit anderen, sei es im lernOS Learning Circle, in Barcamps oder Dialogformaten. Unterschiedliche Perspektiven helfen mir, meine eigenen Annahmen zu hinterfragen. Das entspricht dem lernOS‑Prinzip, Lernen als sozialen Prozess zu verstehen und Lernräume gemeinschaftlich zu gestalten.
4. Selbststeuerung statt Curriculum‑Logik
Mein bevorzugter Lernstil ist selbstorganisiert: Ich wähle Tiefe, Tempo und Fokus selbst und nutze Leitfäden wie lernOS eher als Orientierung denn als starres Curriculum. Vertiefung erfolgt dann bedarfsorientiert – durch Lesen, Austausch oder experimentelles Ausprobieren. Genau diese Haltung propagiert lernOS als Grundlage nachhaltigen Lernens im Change‑Kontext.